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Übungsaufgaben
zur Förderung des Vorstellungsvermögens.
Exemplarisch am Beispiel
Körperschnitte wird mit den unterschiedlichen Sichtweisen
von innen und aussen experimentiert.
Die Aufgaben im Workshop
führen von einfachen gedanklichen Experimenten hin zu herausfordernden
Fragestellungen. Sie sind so gestaltet, dass jeder und jede, den
eigenen Fähigkeiten entsprechend, sich mit dem vorliegenden
Material auseinandersetzen kann.
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„Geometrisches
Sehen ist nicht selbstverständlich. Wenn man sich mehr damit
beschäftigt, sieht man immer mehr und kann so das Vorstellungsvermögen
verbessern.
Geometrie soll im Handeln geschult und geübt werden. So kann
man sich Bilder aufbauen, z.B. von Körperschnitten und braucht
später keine sichtbare Ebene mehr, man sieht sie auch ohne
materielles Vorhandensein.“
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Annegret Nydegger:
Vorstellung von Innenräumen
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Als Einstieg mussten
wir in Schrägbilder von Würfeln oder Tetraeder mögliche
Schnittflächen einzeichnen. Gibt es z.B. ein regelmässiges
Fünfeck oder ein rechtwinkliges Dreieck, einen Rhombus oder
ein Achteck?
Nun folgte der handelnde Teil, d.h. man konnte die vorher aufgestellten
Behauptungen am Objekt testen.
Zur Verfügung standen einerseits Sagexwürfel und Japanmesser,
andererseits offene Würfel- oder Tetraederhüllen, die
man mit etwas Salz füllte und so die gesuchten Ebenen sichtbar
machen konnte.
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Handlungs- Räume
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Im Weitern konnte
man Flächen schneiden und in selbstgeklebte Würfel hineinlegen
oder im Kantenmodell (aus Dübelstäben) mit Hilfe von
Schnüren vermutete Ebenen zeigen.
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Gibts
im Tetraeder als Schnitt ein allgemeines Viereck?
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